Unser erster Hund war ein Cockerspaniel, ein sogenannter Apricoschimmel. Wir erhielten ihn 1976 von einem Nachbarn, der von seinem Wurf noch eine Hündin abzugeben hatte. Ohne große Überlegung nahmen wir die kleine Ginger "Tanila vom Haus Obernberg" bei uns auf.

Diese kleine Seele zeigte uns sofort, wo es lang ging. Ja, richtig. Wir hatten keine Ahnung, auf was wir uns da eingelassen hatten. 

Zu dieser Zeit lebten wir in  Frankfurt und waren beide voll berufstätig, also war kaum Zeit (und damals auch wenig Gelegenheit) für Hunde-Ausbildung. Wenn Michael mal keinen Spätdienst hatte, kam auch noch die "Verziehung" von meinen Eltern hinzu.

Durch Michaels beruflichen Werdegang, hatte Ginger in ihrem Leben viele Umzüge mitgemacht, und so waren alle froh, als wir Anfang 1982 endlich ein "Heim für immer" gefunden hatten. Wir zogen von Hamburg in den schönen Westerwald nach Waldbrunn-Ellar. 
 3 Jahre nach der Eingewöhnung in unser neues Zuhause verschlechterte sich Gingers Augenleiden bis zur völligen Erblindung.

Sie kam aber dennoch gut zurecht, wenn nichts Unvorhergesehenes  (wie öfter mal der Wäschekorb) im Weg stand. Mit 9 Jahren verschlechterte sich ihr Blutbild zusehens, die Leukozyten-Zahl wuchs ständig. Mit Babykost überlebte sie noch gute 2 Jahre bis sie uns zeigte, daß sie nicht mehr konnte.  Es war ein tränenreicher Abschied für diesen über alles geliebten Vierbeiner, als er uns für immer Anfang Dez. 87 verließ.