Welpentagebuch - Stagmountain´s Retriever

STAGMOUNTAIN´S RETRIEVER
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Welpentagebuch C-Wurf

Die zweite Woche
 
    21. Mai
      
    Heute feiert Oma Gracie ihren 11. Geburtstag. Die Gratulation übernehmen wir mal für die Enkel und Mama Lilly:

    Happy B-Day, liebe Oma, liebe Mama, wir wünschen nur das Allerbeste für dich, damit du uns noch viel beibringen kannst (vor allem dein clownenhaftes Verhalten *zwinker*). Lilly wünscht sich, dass es Mama mit der clownhaften Erziehung nicht übertreibt und hofft auf tatkräftige Unterstützung.
    Ja, wie im Leben der Zweibeiner sind die „Großeltern“ für den Spaß-Faktor zuständig, haha. Und da sind sie bei Gracie genau an der richtigen Adresse.

    Jetzt haben wir die Bestätigung: bei beiden Rüden konnten wir schon einige Male sehen, dass sie selbständig Urin abgesetzt haben. Zuerst konnten wir es gar nicht glauben, eigentlich kann man damit frühestens ab der 3. Woche rechnen, aber hey, wir nehmen es gern an – und Lilly bestimmt auch. Wir können dann  in Kürze mit dem Toiletten-Training beginnen.  

    Mittlerweile ist das Trio recht flott unterwegs. Die kleinen Beinchen können schon einige Zeit die dicken Bäuchlein und Wackelpopos tragen. Herrlich anzusehen, wie sie durch die Wurfkiste „rennen“, um dann von einer Sekunde auf die andere völlig erschöpft liegen zu bleiben. Jaja, Jogging ist ja sooooo anstrengend.  

    20. Mai
      
    Mr. Blau hat es geschafft: Seine Hinterpfote erreichte sein Ohrchen. Ja, ok, wir haben hier etwas nachgeholfen und den Kleinen gekitzelt. Aber toll, er könnte, wenn er wollte, sich jetzt kratzen. :)

    Gegen Abend sind wir wieder nach Herborn  zum Tierarzt gefahren. Die Kleinen wieder im Gepäck. Also „erfahrene“ Autofahrer sind sie jetzt schon. Lilly wurden die Fäden gezogen. Alles gut verheilt Gott sei Dank!

      
    19. Mai
    Tadaaaaa, die beiden Rüden haben mit heutigem Datum ihr Geburtsgewicht verdreifacht !!!!! Konnte man die Kleinen anfangs in einer Hand halten, benötigt man jetzt schon  beide Hände dazu.  Lilly macht nach wie vor einen tollen Job, aber genießt auch ihre kurzen „Auszeiten“ fernab der Wurfkiste.  Die Schlaf- und Trinkphasen der Kleinen werden jetzt auch insgesamt ausgedehnter, wobei die Dauer „des Schlummerns“ sich deutlich verlängert hat.
    Eben konnten wir wieder was Neues entdecken: Nova hat sich geschüttelt ! Ok, es war ein kläglicher Versuch, aber immerhin – auch der zählt

      
    18. Mai
    9 Tage alt und die Kilo-Marke wurde geknackt: Nova, unser „Dickes‘che“ stemmt 1060 g, Mr. Blau mit 1045 g knapp dahinter und Mr.Grün – der Kleinste und Leichteste, bringt 990 g auf die Waage. Schlichtweg der Hammer, aber bei den dicken Bäuchen der Kleinen wundert es einen nicht.

     
    Heute strahlt die Sonne und Lilly nutzte die Chance für ein kurzes Sonnenbad auf dem Balkon. Ihre Babies waren satt und schliefen. Nach wenigen Minuten allerdings fing Mr. Grün an zu meckern, richtig fordernd. Lilly eilte zur Wurfkiste, klärte für sich ab: alles ok, du hast keinen Grund zum quengeln und ging beruhigt wieder auf den Balkon, um das Bad weiterhin zu geniessen. Klasse Erziehungsmaßnahme, Lilly, du bist eine tolle Mama!

    17. Mai
    Unsere Welpen erhalten ja alle „Spitznamen“. Und für Mr. Grün haben wir einen sehr passenden gefunden: Yoda! Starwars-Fans wissen genau, wen wir meinen. Mr. Grün erinnert uns so stark an diese kleine, grünliche Figur mit seinem Knautschgesicht und Flatterohren, herrlich.
    Man wird ja nicht müde, die Kleinen zu beobachten. Auch wenn es nur kleine Veränderungen für uns sind, passiert doch allerhand „innerhalb“ dieser Winzlinge: Das Nervensystem ist zwar zum Zeitpunkt der Geburt angelegt, aber es bedarf noch einige Zeit bis zur Fertigstellung. Und da hat sich schon jede Menge getan. Die Mimiken sind bezaubernd: gähnen, sich strecken, sich selbst umdrehen, träumen, sogar die ersten Kratzversuche hinter dem eigenen Ohrchen konnten wir erkennen.

    Einige Worte zur Prägung: Instinktsicher finden die Welpen die Zitze ihrer Mutter und prägen sich ihren Geruch ein. Damit die Kleinen neben der Mutterhündin auch  uns Menschen (Doppelprägung) als Sozialpartner kennenlernen, nehmen wir die Welpen häufig in die Hand. So werden sie auch mit unserem Geruch vertraut gemacht.

    Eben hing eine gefühlte halbe Stunde Mr. Blau an Mamas Zitze. Lilly hat ihn mehrmals gut abgeleckt und jetzt liegt der Bursche im wahrsten Sinne „vollgefressen“ mitten in der Kiste. Der volle Bauch hat ihn wohl abgehalten, sich bis an seinen geliebten Rand zu robben. Irgendwie erschöpft aber satt und glücklich liegt er da mit einem grinsenden Gesicht und träumt …. wahrscheinlich von „seiner Zitze“ :)  

    16. Mai
Die Äuglein öffnen sich!! Auch wenn es bislang nur kleine Schlitze sind, erhält das Gesichtchen dadurch einen noch süßeren Ausdruck Zum Dahinschmelzen.
Wie erwartet, hat heute auch das Mädel ihr Geburtsgewicht verdoppelt und auch gleich noch einige Gramm mehr dazu gepackt!! Die „Kilo-Marke“ ist in Sicht!!

Aus dem Robben wird so langsam ein „wackeliges Gehen“. Goldig anzuschauen, wie die Kleinen sich anstrengen, um dann nach einigen Zentimetern erschöpft liegen zu bleiben und einzuschlafen. Ja, die Nahrungssuche ist nicht immer einfach, da muss schon so manche „Hürde“ überwunden werden. Aber die Kleinen schaffen es, sie sind ausdauernd und zäh … im Verfolgen ihrer Ziele (Formulierung aus dem Wesenstest, dazu kommen wir aber erst in 1-2 Jahren, hihi). Besonders erfolgreich bei seinen Ausflügen ist Mr. Blau, aber kein Wunder, liegt er doch gern am Rand oder in einer Ecke, da hat er auch den längsten Weg zur Futterquelle.

Die erste Woche
  
15. Mai
Heute haben die beiden Rüden ihr Geburtsgewicht verdoppelt. Bei unserem Mädel Nova fehlen nur noch wenige Gramm, aber schließlich war sie ja von Anfang an die „Schwerste“, da kann man auch einen Tag länger für die Verdopplung brauchen :-)

Lilly verlässt von Zeit zu Zeit jetzt schon mal die Wurfkiste, um sich außerhalb der Reichweite ihrer kleinen „Saug-Monster“ Ruhe zu gönnen. Aber auch erst dann, wenn die Kleinen satt und zufrieden eingeschlafen sind. Aber sobald ein Quieken ertönt, ist sie sofort zur Stelle. Braves Mädchen.
Interessant zu beobachten ist derzeit, dass Mr. Blau gern „abseits“ liegt, Nova und Mr. Grün eher zur „Klumpen-Bildung“ neigen. Daher sieht man auf den Fotos oft nur zwei Welpen, der andere „Einzelgänger/-schläfer“ ist in einer Ecke zu finden.

Eben nutzte ich die Gunst der Stunde und habe den Lütten die Krallen an den Vorderpfoten geschnitten. Die Proteste hielten sich in Grenzen, da die Drei satt und schläfrig waren. Somit hat diese Arbeit nur wenige Sekunden gedauert.

12. Mai
Es ist „Alltag“ eingekehrt in der Wurfkiste. Wunderbar für uns Zweibeiner, wenn die Hunde-Mama alles erledigt. Eigentlich ist ja derzeit nicht viel zu berichten: die Welpen schlafen und trinken, wobei wir das Gefühl haben, dass mehr getrunken als geschlafen wird. Das bestätigt sich auch beim täglichen Wiegen = insgesamt hat jeder der Kleinen knapp 200 g zugenommen !!!

Die Nabel sind inzwischen alle abgefallen, und die Näschen sind jetzt komplett schwarz.
Lilly geht es prima, ihre Bauch-Naht ist inzwischen auch unauffällig und verheilt gut. Ihr wird der Aufenthalt in der Wurfkiste durch die tägliche „Massage“ von Herrchen Robin „versüßt“.

11. Mai
  
Es ist einfach schön, wie schnell und instinktsicher die Vier- und Zweibeiner sich an den geänderten  Lebensablauf gewöhnen. Ok, bei den Zweibeinern dauert es etwas länger …. der Schlafmangel macht uns schon zu schaffen. Aber entschädigt werden wir sofort mit einem Blick in die Wurfkiste, wo alles im geregelten Gang abläuft. Und nicht zu vergessen: der legendäre Welpengeruch, man kann gar nicht aufhören, dauernd seine Nase in das Fell der süßen Kleinen „reinzustecken“.

 
Nach dem etwas turbulenten Start ins Leben entwickeln sich die Welpen prächtig. Eine gute tägliche Gewichtszunahme ist zu vermelden. Lilly ist eine aufopfernde Mama, die ihre Kleinen gar nicht aus den Augen lässt. Kaum kommt sie mal zur Ruhe, genügt ein leiser Quietscher und schon wird nach dem Anlass geschaut.
Abends am Tag der Geburt beim letzten Gassi-Gang brachte Lilly sich aus der unteren Etage ein „Ersatz-Baby“ in Form eines Spielzeug Schweinchens mit.

 
Gestern beim Wiegen konnte ich gerade noch verhindern, dass Lilly mir einen Welpen von der Waage „klaut“ (Waage steht neben der Wurfkiste, dann kann sie alles beäugen und gerät nicht in Panik, wenn sie ihre Kleinen nicht sieht). Das Verhalten zeigte Lilly von Beginn an. Sobald sich ein Welpe etwas von ihr entfernt hat, holte sie ihn sich wieder zu sich. Ja, sie ist eine „Über-Mama“. Und wir freuen uns sehr, dass alles so normal verläuft.  

 
Grace und Gillian durften gestern die kleine Familie besuchen. Vorsichtig und auf Abstand bedacht  kamen sie ins Wurfzimmer, wo Lilly sie zwar freudig aber auch reserviert begrüßte. Mama Grace bekam sogar einen Nasenstupser. Grace war fasziniert  von den Kleinen und beschnupperte sie ganz vorsichtig  -  unter der - „strengen“ Bewachung von Lilly, die diese Aktion kurz zuließ.
Gillian schaute interessiert in die Wurfkiste, es war ihr aber irgendwie „unheimlich“. Dennoch war es für uns wichtig, die beiden Großen mit einzubeziehen, zumal Gillian in der Nacht der Geburt extrem unruhig und irgendwie besorgt erschien. Die fremden Laute, das Wimmern von Lilly beunruhigten die beiden Großen doch sehr, zumal noch zu nachtschlafender Zeit … alles eine ungewohnte Situation. Umso mehr freuen wir uns, wie schnell sie den geänderten Ablauf respektieren und akzeptieren.
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